
Den Titel „Evakuierungshelfer“ schreibt das Arbeitsschutzgesetz nicht vor.
§ 10 Arbeitsschutzgesetz: Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung – verpflichtet Arbeitgeber aber ausdrücklich, Beschäftigte für Aufgaben bei der Evakuierung zu benennen. Pflicht sind also die Aufgaben und dafür benannte Personen – nicht eine zusätzliche Funktion mit genau diesem Namen.
Die DGUV Information 205-033 „Alarmierung und Evakuierung“ bestätigt genau diese Unterscheidung. Sie spricht von Personen, die besondere Aufgaben im Evakuierungsfall übernehmen.
Im betrieblichen Alltag heißen diese zum Beispiel „Evakuierungshelfer“, „Räumungshelfer“, „Etagenbeauftragte“, „Stockwerksbeauftragte“ oder einfach „Paten“. Gleichzeitig sollen alle Beschäftigten wissen, was bei einer Evakuierung zu tun ist und sie unterstützen können, ohne sich selbst zu gefährden.
Ein Feuer hält sich an kein Übungsprotokoll.
Ob jemand im Betrieb Evakuierungshelfer, Brandschutzhelfer oder Bereichsverantwortlicher heißt, ist im Brandfall zunächst zweitrangig. Entscheidend ist, dass Menschen wissen, was zu tun ist – und es dann auch tun.

Genau an diesem Punkt verlassen wir die reine Theorie. Wenn wir als Gruppenführer bei der Berufsfeuerwehr bei einem Brand in einem Betrieb eintreffen, arbeiten wir mit der Lage, die gerade vor uns liegt – nicht mit der, die für die nächste Räumungsübung vorbereitet wurde. Dann interessiert uns nicht zuerst, welche Funktionsbezeichnung auf einer Liste steht. Wir müssen wissen: Sind Menschen in Gefahr? Fehlt jemand? Wo wird Hilfe gebraucht? Wer kann uns dazu eine belastbare Information geben? Und oft ganz banal: Wie kommen wir da am schnellsten hin?
Deshalb betrachten wir Evakuierungshelfer auf dieser Seite nicht nur vom Gesetzestext aus. Uns interessiert, was eine betriebliche Evakuierungsorganisation im echten Leben leisten muss – besonders dann, wenn aus einem Brandmelder-Alarm plötzlich ein echter Brandfall wird.
Evakuierung bedeutet deshalb nicht automatisch: Alle raus aus dem Gebäude und zum Sammelpunkt. Je nach Gefahrenlage kann genau das richtig sein – oder eben nicht.
Warum bedeutet Evakuierung nicht immer: Alle raus aus dem Gebäude?
Eine Evakuierung ist leider oft ein standardisierter, gedrillter Reflex nach dem Muster: Alarm an, Gebäude leer. Entscheidend ist, Menschen aus dem gefährdeten Bereich herauszubringen – und dieser sichere Bereich muss nicht zwangsläufig vor dem Gebäude liegen.

Aus dem Einsatzdienst kennen wir sehr unterschiedliche Lagen. Bei einem Brand kann ein Gebäudeteil sofort geräumt werden müssen, während andere Bereiche zunächst sicher bleiben. Bei einer Gefahr von außen kann es sogar die schlechtere Entscheidung sein, Menschen überhaupt ins Freie zu schicken.
Die Gefahr bestimmt also, wo Menschen sicher sind – nicht die Gewohnheit, bei jedem Alarm automatisch zum Sammelpunkt zu laufen.
Was ist der Unterschied zwischen Brandschutzhelfern und Evakuierungshelfern?
Auf dem Papier lässt sich das sauber trennen: Der Brandschutzhelfer kümmert sich um den Brand, der Evakuierungshelfer um die Menschen. Im echten Brandfall funktioniert diese Trennung nur selten so ordentlich, so einfach.

Brennt beispielsweise ein Papierkorb oder ein Elektrogerät und ein gut ausgebildeter Brandschutzhelfer erkennt die Lage früh, alarmiert richtig und löscht den Entstehungsbrand sicher, kann das mehr bewirken als zehn zusätzliche Evakuierungshelfer. Denn wo sich ein Feuer erst gar nicht weiterentwickelt und kein Rauch ausbreitet, kann eine größere Evakuierung im besten Fall ganz vermieden werden.
Im echten Leben ist genau das oft der Kipppunkt: Bleibt der Entstehungsbrand klein, bleibt meist auch die Lage beherrschbar. Entwickeln sich Feuer und Rauch weiter, wird aus einem überschaubaren Ereignis schnell eine Evakuierung unter Zeitdruck.
Der Unterschied zwischen beiden Funktionen besteht aber weiterhin. Brandschutzhelfer sollen einen Entstehungsbrand beurteilen und – wenn es noch sicher möglich ist – bekämpfen. Evakuierungshelfer unterstützen dabei, Menschen aus einem gefährdeten Bereich zu bringen. In der Realität greifen beide Aufgaben aber genau dort ineinander, wo ein Brand zu einer Lage wird, bei der plötzlich viele Menschen gleichzeitig raus müssen. Dann hilft der Brandschutzhelfer natürlich auch bei der Räumung mit.
Und genau bei dieser Räumung bekommt ein Punkt in vielen Betrieben erstaunlich viel Gewicht: der Sammelpunkt.
Warum der Sammelpunkt bei einer Evakuierung für die Feuerwehr weniger wichtig sein kann, als viele denken?

Kaum ein Punkt wird in betrieblichen Evakuierungskonzepten so ernst genommen wie der Sammelpunkt:
- Anwesenheitslisten werden geführt
- Zuständigkeiten festgelegt
- Räumungen regelmäßig geübt und anschließend wird durchgezählt, ob wirklich alle angekommen sind
Das ist organisatorisch sinnvoll. Aus unserer Erfahrung als Gruppenführer bei der Berufsfeuerwehr bekommt der Sammelpunkt dabei aber oft mehr Bedeutung, als er im tatsächlichen Feuerwehreinsatz haben kann.
Was sieht der Feuerwehr-Gruppenführer schon auf der Anfahrt zum Betrieb?
Für uns beginnt die erste Einschätzung einer Lage nicht erst nach dem Aussteigen. Schon auf den letzten Metern zum Objekt nehmen wir wahr, wie sich Menschen verhalten, wo sie stehen und wie viel Unruhe vor dem Gebäude herrscht.

Stehen die Beschäftigten am Sammelpunkt, unterhalten sich, lachen vielleicht sogar oder warten mit den Händen in den Taschen darauf, dass der Alarm endlich vorbei ist, beweist das natürlich noch gar nichts. Es vermittelt aber einen ersten Eindruck: Die Menschen vor Ort erleben die Situation offenbar nicht als bedrohlich.

Ganz anders wirkt es, wenn uns bereits hundert Meter vor dem Gebäude mehrere Personen aufgeregt entgegenlaufen, winken und mit deutlichen Gesten zeigen wollen, wo wir sofort hinmüssen. Auch das ersetzt keine Erkundung. Aber noch bevor das Löschfahrzeug steht, ist klar: Hier wartet vermutlich eine deutlich ernstere Lage auf uns.
Der Sammelpunkt liefert uns damit manchmal schon aus der Entfernung erste Informationen – nur ganz andere, als die Anwesenheitsliste später liefern soll.
Warum fährt das ersteintreffende Löschfahrzeug bei einem echten Brandfall nicht zuerst zum Sammelpunkt?
Wenn es tatsächlich brennt, Rauch austritt oder Menschen vermisst werden könnten, sind die Prioritäten sofort andere. Dann geht es nicht darum, zuerst Anwesenheitslisten zu vergleichen oder formelle Rückmeldungen am Sammelpunkt einzuholen.

Dann zählen sofort: Erkundung, Menschenrettung und Brandbekämpfung.
Natürlich sind Informationen aus dem Betrieb wichtig. Aber sie müssen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – schnell, konkret und möglichst verlässlich. Ein einfacher Hinweis wie „Im zweiten Obergeschoss fehlt noch jemand“ hilft in diesem Moment schon mehr als eine sauber geführte Liste, die erst irgendwo am Sammelpunkt ausgewertet wird.
Genau hier zeigt sich die Grenze des Sammelpunktes: Er kann Informationen bündeln. Er darf aber nicht zum Pflichtprogramm werden, das die eigentliche Lagebeurteilung verzögert.
Warum bedeutet „Alle am Sammelpunkt“ noch lange nicht „Gebäude wirklich leer“?
Eine Evakuierung wirkt auf dem Papier schnell vollständig: Alle Beschäftigten verlassen das Gebäude, treffen sich am Sammelpunkt und werden dort durchgezählt.
Das Problem beginnt genau bei dem Wort „alle“‼️
In der Realität hören wir eher Aussagen wie:
- „Von unserer Abteilung sind alle da“
- „Unser Bereich müsste leer sein“
- „Ob die Fremdfirma noch drin ist, wissen wir nicht“
- oder schlicht: „Können wir nicht sicher sagen.“
Und genau diese Zurückhaltung ist verständlich. Kaum jemand wird einem Gruppenführer guten Gewissens garantieren, dass sich wirklich niemand mehr im Gebäude befindet.
Denn eine Anwesenheitsliste kennt nicht automatisch jeden Besucher, Lieferanten, Handwerker oder Kollegen, der gerade auf der Toilette, in einem anderen Gebäudeteil oder bereits außer Haus ist. Eine sauber organisierte Evakuierung kann solche Unsicherheiten deutlich reduzieren – vollständig beseitigen kann sie sie nicht.
„Von unserer Abteilung sind alle am Sammelpunkt“ und „Im Gebäude befindet sich niemand mehr“ sind zwei völlig unterschiedliche Aussagen. Für uns ist entscheidend, wie belastbar die Rückmeldung tatsächlich ist – nicht, wie ordentlich die Liste aussieht.
Wofür ist der Sammelpunkt beim Evakuieren dann wirklich wichtig?
Der Sammelpunkt ist keineswegs überflüssig. Seine eigentliche Stärke liegt nur woanders, als viele Betriebe vermuten. Er gibt den Laufwegen ein klares Ziel und schafft Ordnung außerhalb des Gefahrenbereichs – und genau das kann bei einer Evakuierung sehr wertvoll sein.
Beschäftigte bleiben an einem bekannten Ort, laufen nicht wieder zurück ins Gebäude und halten Feuerwehrzufahrten sowie Bewegungsflächen frei. Gleichzeitig können dort Rückmeldungen gesammelt, vermisste Personen erkannt und Ansprechpartner für die Einsatzkräfte gebündelt werden.
Das alles hilft. Aber der Sammelpunkt ersetzt weder unsere Lageerkundung noch eine notwendige Kontrolle des Gebäudes durch die Einsatzkräfte. Selbst wenn uns dort überzeugend gemeldet wird: „Wir sind sicher, alle sind draußen“, können wir uns darauf nicht einfach verlassen. Ob und wo wir kontrollieren oder nach Personen suchen müssen, entscheidet die tatsächliche Lage – nicht die Vollständigkeit einer Anwesenheitsliste.
Für uns Gruppenführer ist der Sammelpunkt deshalb vor allem ein organisatorischer Ankerpunkt: Menschen sind aus dem Gefahrenbereich heraus, Informationen können zusammenlaufen und niemand verteilt sich unkontrolliert rund um das Gebäude.
Der Sammelpunkt kann also viel leisten. Nur eines kann er nicht: beweisen, dass das Gebäude leer ist ⚠️
Was zählt für uns als Berufsfeuerwehrmänner bei einer Evakuierung wirklich?
Für uns zählen bei einer Evakuierung vor allem drei Dinge:
- Menschen müssen aus dem gefährdeten Bereich heraus
- niemand darf sich für eine Kontrolle selbst in Gefahr bringen
- und beim Eintreffen brauchen wir konkrete Informationen statt beruhigender Vermutungen.
Die betriebliche Evakuierungsorganisation kann noch so perfekt sein. Wenn uns vor dem Gebäude trotzdem niemand sagen kann, was passiert ist, wo es brennt oder ob jemand vermisst wird, hilft sie uns in diesem Moment wenig.
Wirklich wichtig sind für uns Gruppenführer klare Antworten auf folgende Fragen:
- Was ist passiert, wo genau – und vor allem: Wie kommen wir dort am schnellsten hin?!
- Wird jemand vermisst?
- Wo wurde diese Person zuletzt gesehen?
- Gibt es Menschen, die das Gebäude nicht ohne Hilfe verlassen können?
- Gibt es irgendetwas Wichtiges, das wir sonst wissen sollten?
„Im zweiten Obergeschoss fehlt eine Mitarbeiterin, ihr Arbeitsplatz ist hinten links“ ist für uns eine starke Information.
„Eigentlich müssten alle draußen sein“ ist es nicht.
Und wenn niemand sicher sagen kann, ob ein Bereich leer ist, dann ist auch das die richtige Meldung – kein Versagen. Niemand soll deshalb noch einmal in den Rauch oder einen anderen Gefahrenbereich zurücklaufen. Ab diesem Punkt übernehmen wir.
Eine gute Evakuierung muss also nicht militärisch perfekt aussehen. Sie muss Menschen schützen und uns im Brandfall schnell ein möglichst klares Bild davon geben, was passiert ist, wo Hilfe gebraucht wird und was im Gebäude noch unklar ist.
Wie viele Evakuierungshelfer braucht ein Unternehmen?
Die richtige Anzahl von Evakuierungshelfern ergibt sich nicht aus einer festen Quote oder dem Vergleich, wie es vielleicht andere Betriebe machen – sondern aus der Gefährdungsbeurteilung des konkreten Betriebs. Entscheidend ist also nicht, wie viele Helfer irgendwo empfohlen werden, sondern welche Gefahren, Gebäude, Personen und betrieblichen Abläufe tatsächlich vorhanden sind.
Genau hier wird die Frage interessanter als jede Prozentzahl. Ein übersichtliches Büro mit kurzen Wegen stellt andere Anforderungen als mehrere Hallen, Schichtbetrieb, Publikumsverkehr, Fremdfirmen oder Menschen, die im Gefahrenfall Unterstützung benötigen.
Aus unserer Erfahrung als Gruppenführer bei der Berufsfeuerwehr interessiert uns im Brandfall allerdings noch etwas viel Einfacheres: Sind genug Menschen da, die jetzt tatsächlich helfen können? Denn ein Organisationsplan kann zehn Evakuierungshelfer ausweisen. Wenn am verregneten Dienstagvormittag sechs davon nicht im Haus sind, zwei irgendwo anders arbeiten und einer selbst Unterstützung braucht, ist von dieser schönen Zahl nicht mehr viel übrig.
Wir erleben im Einsatz nicht die geplante Idealbesetzung eines Betriebs. Wir erleben den Betrieb so, wie er genau in diesem Moment ist. Mit Urlaub, Krankheit, Außendienst, Schichtwechsel, Besuchern – und manchmal genau den Personen, auf denen die halbe Organisation aufgebaut wurde, gerade nicht vor Ort.
Auch bei der Anzahl sollte man nicht zuerst zählen, sondern hinschauen
Wer ist tatsächlich da? Wer kennt die einzelnen Bereiche? Wer bemerkt, wenn jemand Hilfe braucht? Wer kümmert sich um Ortsunkundige? Und funktioniert das Ganze auch noch, wenn ausgerechnet die zwei Personen fehlen, auf denen die Evakuierungsorganisation aufgebaut wurde?
Wenn vorhandene Beschäftigte diese Aufgaben zuverlässig abdecken können, braucht ein Betrieb nicht automatisch fünf weitere Evakuierungshelfer samt Warnwesten, die am Ende irgendwo in einer Schublade liegen.
Wenn dagegen alles zusammenbricht, sobald zwei bestimmte Namen nicht im Haus sind, fehlt keine Quote – dann fehlt eine belastbare Organisation.
Die Gefährdungsbeurteilung sollte deshalb nicht beantworten, wie viele Evakuierungshelfer „üblich“ sind. Sie muss beantworten, wie viele geeignete Menschen dieser konkrete Betrieb wirklich braucht, damit seine Evakuierung auch an einem ganz normalen schlechten Dienstag funktioniert.
Was können Ihre Beschäftigten, bevor das Löschfahrzeug kommt?
Bevor Sie zusätzliche Personen ausschließlich für Evakuierungsaufgaben einplanen, lohnt sich eine andere Frage: Warum nicht geeignete Beschäftigte so ausbilden, dass sie im Brandfall mehr leisten können?

Brandschutzhelfer können im Brandfall mehr als einen Feuerlöscher bedienen. Sie lernen, einen Entstehungsbrand einzuschätzen, richtig zu alarmieren, einen Feuerlöscher sicher einzusetzen – und vor allem zu erkennen, wann Schluss ist. Ein früh und richtig bekämpfter Entstehungsbrand kann im besten Fall verhindern, dass aus einer kleinen Lage überhaupt eine große Evakuierung wird.
Genau darin sehen wir den größeren Nutzen: nicht noch eine Funktionsbezeichnung auf einer Liste, sondern Menschen, die in den ersten Minuten handlungsfähig sind. Löschen, solange es noch sicher möglich ist. Abbrechen, wenn die Grenze erreicht ist. Andere warnen und beim Verlassen des gefährdeten Bereichs unterstützen.
Auch die Kombination beider Aufgaben ist arbeitsschutzrechtlich nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Die Arbeitsschutz-Wissensdatenbank KomNet kommt bei genau dieser Frage zu dem Ergebnis, dass sich aus § 10 ArbSchG zunächst kein Interessenkonflikt zwischen Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer ergibt. Entscheidend ist, dass genügend geeignete Personen vorhanden sind und die Organisation zu den tatsächlichen Verhältnissen im Betrieb passt.
Mehr Können ersetzt allerdings keine fehlenden Hände. Wenn Ihre Gefährdungsbeurteilung zusätzliche Personen oder klare Zuständigkeiten für die Evakuierung erforderlich macht, müssen diese vorhanden sein. Aber bevor Sie Beschäftigte ausschließlich darauf vorbereiten, andere nach draußen zu begleiten, kann es sinnvoll sein, einen Teil von ihnen umfassender als Brandschutzhelfer auszubilden.
Unsere Brandschutzhelfer-Ausbildung im Betrieb setzt genau dort an: Berufsfeuerwehrmänner als Ausbilder, eine reale Löschübung mit Feuerlöschern und klare Grenzen für das eigene Handeln im Brandfall – direkt bei Ihnen im Unternehmen.
Wer schreibt hier über Evakuierung?
Thomas Till ist Oberbrandmeister und Gruppenführer bei der Berufsfeuerwehr. Seit vielen Jahren arbeitet er im Einsatzdienst und bildet gemeinsam mit Kollegen Beschäftigte zu Brandschutzhelfern aus.
Die Inhalte dieser Seite verbinden deshalb zwei Perspektiven: die rechtlichen und organisatorischen Anforderungen im Betrieb – und die Frage, was bei einem tatsächlichen Brandfall für die Feuerwehr wirklich zählt.
Viele Aussagen auf dieser Seite entstehen genau an dieser Schnittstelle. Nicht aus der Theorie allein, sondern aus realen Einsätzen, betrieblichen Ausbildungen und der Erfahrung, wie schnell aus einem zunächst überschaubaren Brand eine unübersichtliche Lage werden kann.
Autor: Thomas Till – Oberbrandmeister, Gruppenführer und Ausbilder für Brandschutzhelfer


